Unglaubliches, Wunder, Phänomene

Gemüse als Warnsignal

Selbst die Polizei ist beeindruckt von dem Mann, der auf der Autobahn in Sachsen-Anhalt eine Schüssel Gemüse als Warnsignal benutzt.

Die Polizisten, die auf der A 2 Richtung Hannover unterwegs waren, trauten ihren Augen nicht. Auf dem Standstreifen in der Nähe des Rasthofs Börde in Sachsen-Anhalt stand eine Schüssel mit Paprika und Tomaten. Ein Autofahrer aus Litauen hatte sich mit einem Griff in den Gemüseproviant nach einem Motorschaden so ein auffällig rotes Warnsignal gebastelt. Der Vorfall ereignete sich bereits vergangenen Donnerstag, die Polizei machte ihn erst jetzt öffentlich.

Der Litauer erklärte den Beamten, er habe gewusst, dass er nach einer Panne andere Fahrzeuge warnen muss. Weil er aber kein Warndreieck hatte, sei ihm die Idee mit der Schüssel voller Gemüse gekommen. Die Polizei ließ Milde walten, zollte der Kreativität des Mannes Respekt und verzichtete auf ein Bußgeld für das fehlende Warndreieck.

Seine Aktion bescherte dem Autofahrer Ruhm im Netz. Auch die Polizei veröffentlichte den kuriosen Zwischenfall auf ihrem Twitter-Account. Binnen weniger Stunden sammelte die Paprika-Aktion Hunderte Likes.

 

Sprichwörter und Co.

Heute:

„Aus dem Nähkästchen plaudern“

Herkunft:

Früher haben dinahkasten-mit-bauernmalerei-nah-kasten-kistchen-mit-inhalte Frauen oft geheime Dinge in ihrem Nähkästchen versteckt, weil außer sie selbst niemand an das Kästchen ging. Unter den geheimen Dingen ware auch Liebesbriefe und wenn sich die Frauen zum Nähen trafen, holten sie sie hervor, zeigten sie untereinander und plauderten über den Inhalt. Auch die Hauptfigur aus Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ (1895) versteckte ihre geheimen Briefe in ihrem Nähkästchen.

 

 

Gesehen: http://www.sprichwoerter-redewendungen.de/

 

Unglaubliches, Wunder, Phänomene

Hund rettet Katze mit Blutspende

Der Feind als Freund: Katze Rory litt an einer Vergiftung, nur durch die Bluttransfusion eines Labradors überlebte sie. Solche Transfusionen zwischen Hund und Katze sind ein Extremfall in der Tiermedizin.

In Neuseeland hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Hund einer Katze das Leben gerettet. Nur durch die eilige Bluttransfusion eines Labradors habe die Katze Rory eine Vergiftung überlebt, sagte die Tierärztin Kate Heller aus Tauranga der Zeitung New Zealand Herald.

Die Katze hatte vermutlich Rattengift gefressen und litt an inneren Blutungen. Wegen der kritischen Lage entschied Heller, das Blut eines gerade verfügbaren Labradors zu transferieren. „Die Leute werden denken, es klingt verrückt – und das ist es – aber wir waren erfolgreich und haben das Leben der Katze gerettet“, zitiert die Zeitung Heller.

Deutsche Tierärzte bestätigten, dass solche Bluttransfusionen zwischen Hund und Katze in Extremfällen angewandt werden können. Der Katze ging es ihrer Besitzerin zufolge nach der Transfusion wieder prächtig: „Rory ist wieder ganz normal – wir haben keinen Kater, der bellt oder die Zeitung bringt.“

Tier des Monats…

… Februar.

Die Hummhummel-an-schnittlauch1-300x200el

Die „Teddys der Lüfte“ unter den Insekten erwachen im März aus ihrem Winterschlaf. Die Frühlingsblüher bieten als erstes Nektar und Pollen an. Die Königinnen ohne Gefolge tanken zum ersten mal, nach ihrem Kälteschlaf, Nektar als Kraftnahrung. Sie suchen nach Höhlen, Gängen, Mauselöchern oder vielleicht auch nach dem im vorigen Jahr verlassenen Nistkasten. Weiterlesen

Unglaubliches, Wunder, Phänomene

Kein rücksichtsloser Bleifuß ?

Wer in einer Tempo-30-Zone nicht so genau auf sein Tachometer schaut, kommt schnell mit dem Gesetz in Konflikt: Nur wenige Stundenkilometer mehr als 30 km/h haben meist bereits Geldbußen zur Folge. Im pfälzischen Zweibrücken legte sich die Polizei auf die Lauer, wollte Temposünder auf frischer Tat ertappen.

Recht schnell meldete die Messanlage einen Raser: Mit 43 km/h bretterte da jemand durch die Zone, damit wäre eine Strafe von mindestens 15 Euro fällig gewesen. Doch die beiden Beamten an der Kontrollstelle waren zunächst irritiert.

Weit und breit konnten sie auf der Straße kein fahrendes Auto entdecken. Beim Blick auf das Blitzerfoto staunten die Polizisten nicht schlecht: Statt eines rücksichtslosen Bleifußes war ihnen ein flatternder Papagei in die Falle gegangen.

Im Rausch der Geschwindigkeit: Ein wild lebender Halsbandsittich flog mit mehr als 40 km/h durch die Radarkontrolle der PolizeiIn der kleinen Stadt in Rheinland-Pfalz sind frei fliegende Papageien keine Seltenheit: Wild lebende Halsbandsittiche haben sich dort in einem Park angesiedelt. Mittlerweile gehören die bunten Vögel in Zweibrücken zum Stadtbild, erklärt ein Polizeisprecher.halsbandsittich-l-0403

Die Polizeidienststelle nahm den Vorfall mit einer Prise Humor: „Von wem das fällige Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro entrichtet wird, steht derzeit noch nicht fest“, hieß es im Bericht. Und ein Sprecher scherzte: „Die Verfolgung konnten wir leider nicht aufnehmen.“

Sprichwörter und Co.

Heute der nächste Eintrag dieser Kategorie.

„Den Faden verlieren“

Herkunft:

Bei der Herkunft gibt es zwei unterschiedliche Theorien:

1. Theorie

Zum Ursprung dieser Redensart gibt es eine nette Geschichte aus der griechischen Mythologie.

Ariadne, die Tochter vom König Minos auf Kreta, und Theseus waren verliebt. Aber der Vater hatte eine fiese Aufgabe für jeden, der Heiratspläne mit seiner Tochter schmieden wollte. Der Freier musste in ein finsteres Labyrinth (Daidalos) steigen und dort das Stierkopfmonster Minotaurus töten. Viele hatten sich daran schon versucht, waren aber bedauerlicherweise entweder dem Monster oder dem Labyrinth zum Opfer gefallen. Aber Ariadne gab Theseus ein rotes Wollknäuel mit auf den Weg. Das konnte der Held auf fadenseinem Weg ins Labyrinth abrollen und nach dem Erlegen des Minotauren wieder nach draußen verfolgen. Hätte Theseus den Faden verloren, hätte er nicht weiter gewusst.

 

2. Theorie

Wahrscheinlicher ist jedoch die Herkunft aus der Webersprache, wo ein verlorener Faden unter anderem Zeitverlust bedeutete. Man hatte den Faden verloren, bis der Faden wieder aufgenommen werden konnte.

 

 

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Unglaubliches, Wunder, Phänomene

Und noch ein weiterer Versuch mehr zu bloggen. Unter dieser Kategorie kommt eben wie der Titel schon sagt: Unglaubliches usw.

Der Fund ist zwar schon etwas länger her, genauer gesagt wurden die Skelette schon 1972 gefunden. Die zwei Menschen starben wohl um das Jahr 800 vor Christus, nachdem ein Erdloch zusammengebrochen ist. Das Foto zeigt wie die beiden gefunden wurden: Die beiden Skelette küssen sich!

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Sprichwörter und Co.

s-l1000„Macht nach Adam Riese…“

Die Redewendung „Nach Adam Riese“ (auch: „Das macht nach Adam Riese …“) wird gebraucht, um auszudrücken, dass etwas „richtig gerechnet“ sei. Sie geht auf den bekannten Rechenmeister Adam Ries zurück, der 1528 in Annaberg als Buchführer in den Bergwerksdienst eintrat. Sein erstes Rechenbuch erschien unter dem Titel

Rechnung auff der linihen, gemacht durch Adam Risen von Staffelsteyn anno 1518“.

Adam Ries gilt als der „Vater des modernen Rechnens“. Er hat mit seinen Werken entscheidend dazu beigetragen, dass die römische Zahlendarstellung als unhandlich erkannt und weitgehend durch die nach dem Stellenwertsystem strukturierten indisch-arabischen Zahlzeichen ersetzt wurde.

 

 

Gelesen und gefunden auf Wikipedia und im Buch

„Die Zahl die aus der Kälte kam“ von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner